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„Peak Oil“ – Fazit

Review-Fazit zu „Peak Oil“, einem Workerplacement-Wirtschaftsspiel.

[Infos]
für: 2-5 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 45-75min.
Autoren: Tobias Gohrbandt und Heiko Günther
Illustration/Gestaltung: Heiko Günther
Verlag: 2 Tomatoes
Anleitung: deutsch, englisch
Material: deutsch, englisch

[Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
dt., engl., frz., span., holl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/169215/peak-oil/files

[Fazit]
„Peak Oil“ bedeutet so viel wie das Ende der Ölreserven auf der Erde und somit gilt es hier rasch alternative Energie-Lösungen zu finden. Um dies allerdings zu bewerkstelligen, wird Öl benötigt, vornehmlich als Handelsware, weil alles mit Öl bezahlt wird (Trillionen-Liter-weise), daher muss der Ölmarkt (und somit die Ölreserven) fortlaufend be(ob)achtet werden, damit den Spielern das Öl nicht vor dem eigentlichen Spielende ausgeht!

Im Spielverlauf setzen die Spieler Arbeiter auf Aktionsfeldern ein, um dort die Mehrheit zu erhalten, denn nur dann können sie in der nächsten Phase die Aktion auch nutzen/ausführen!
Hiermit gelangen sie an weitere Arbeiter, Öl (durch Verschiffen an die grossen Handelsstädte) und investieren in die Alternativen-Forschung. Auf die Weise versucht jeder in den nötigen Bereichen Mehrheiten zu halten und am Ende dafür entsprechend Punkte zu erhalten.

Das Spiel entwickelt sich etwas langsam, aber dann gleich richtig taktisch, wenn da nicht aufgepasst und die Mitspieler gut beobachtet werden, kann man schnell ins Hintertreffen geraten. Es gibt natürlich noch Wege, um den Anschluss zu finden, aber es wird schwer. Schick hierbei ist, dass die Märkte und Ereignisse sich gegenseitig kontrollieren, so steigt z.B. der Preis für Anteile an bestimmten neuen Forschungen entsprechend den BlackOps-Einsätzen, um bestimmten Krisen entgegen zu wirken und der Schwarzmarkthandel, wenn dieser „überflutet“ wird, spuckt alles Öl wieder zurück in die Förderregionen. Auch sonst finden sich viele verzahnte Mechaniken wieder, was das Spiel durchaus abwechslungsreich macht, obwohl es oberflächlich einen repetitiven Spielverlauf vermuten lässt. Für Kurzweil sorgen natürlich auch die Ereignisse auf den Verschiffungswegen und die Krisenkarten.
Das Spielmaterial wirkt etwas nüchtern und eintönig, aber genauer hingeschaut sind die Grafiken allesamt äusserst detailliert und mehr als zweckdienlich.

Die Erweiterung: „Spillover“ bringt Variantenkarten mit, die es erlauben die einzelnen Aspekte des Spiels zu beeinflussen und so viele verschiedene, neue Kombinationen ermöglichen.

Rundum macht „PO“ viel Spass, wenn man sich auf das Spiel, dessen Zugang und Ablauf, einlässt. Dann kommt es durchaus öfters auf den Tisch, also ruhig etwas Geduld aufbringen und nach der Ersten gleich noch eine Partie einschieben^^.

[Note]
4 von 6 Punkten.

 
[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/169215/peak-oil
HP: https://www.2tomatoesgames.com/shop-2tg/peak-oil-esp-eng/
Ausgepackt: n/a

 
[Galerie]

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