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„Hexenhaus“ – Fazit

Review-Fazit zu „Hexenhaus“, einem magisch angehauchten Knobel- und Stapelspiel.

[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 30min.
Autor: Phil Walker-Harding
Illustration: Andy Elkerton und Klemens Franz
Verlag: Lookout Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt., engl.: http://lookout-spiele.de/downloads/#H

[Fazit]
„Knusper, knusper, Knäuschen, …wer knabbert an meinem Häuschen?!“ …meint man hier schon beim Öffnen der Spieleschachtel zu hören^^. Und in der Tat bauen hier die Spieler an ihrem eigenen Hexenhäuschen, auf einem 3×3-Raster-Tableau und da nicht nur in Tiefe und Breite, sondern auch in die Höhe. Gewertet wird zwar immer nur ein Stockwerk, wenn es komplettiert ist, aber das hindert den hexenhaften Bauherren nicht daran, auch nur in Teilen in die Höhe zu Bauen, um entsprechende Bonuskärtchen zu erhalten.
Generell gilt, die Felder, die mit einem Plättchen überdeckt werden, lösen ihre Effekte aus und bescheren dem Spieler so verschiedene Lebkuchen oder die Möglichkeit Lebkuchen zu tauschen oder eines der ausliegenden Märchenwesen anzulocken. Und diese zu „sammeln“ bringt die Spieler dem Sieg besonders nahe – und dem „Hexe-sein“^^!

Folglich geht es all die Runden darum, möglichst geschickt, die zufällig gezogenen (2er-)Plättchen auf seiner Tafel regelkonform unterzubringen. Immer im Blick die punktebringenden guten und bösen Märchenwesen, sie anzulocken und schliesslich einzusperren – durch Abgabe gesammelter Lebkuchen. Bis zu drei Bonuskärtchen dürfen zudem gezogen werden, wenn ein Wesen erfolgreich geschnappt wurde und diese geben Bedingungen vor, welche bei Spielende nochmal extra Punkte einbringen können. Daher schaut man im Wettstreit, die für sich günstigsten Kärtchen zu erhaschen und damit besteht immer ein Wettlauf, damit kein anderer das Gewünschte wegschnappt. Ein gewisses taktisches Element ergibt sich hieraus, welche Plättchen wo abgelegt werden – nicht nur, für die beste Platzausnutzung -, um immer Lebkuchen-flüssig^^ zu sein, damit genügend vorrätig ist für die ausharrenden Märchenfiguren.

Die gute Anleitung erleichtert den Einstieg und der Spielverlauf an sich ist dann auch recht simpel. Das eigene Vorausplanen und Beobachten der Mitspieler-Aktionen ist wie erwähnt teils glücklich, teils taktisch, aber (fast) immer in der richtigen Balance, um zwar fordernd, aber nie schwer zu sein. Daher eignet sich das Spiel für ein sehr breites Zielpublikum.
Das hübsche Spielmaterial lockt besonders Familienspieler an, da sich hier auch die kleineren Mitspieler an den Märchenfiguren erfreuen können.
Rundum ein Spiel, das gerne öfters gespielt wird, ausreichend Abwechslung bietet, optisch was hermacht und recht pfiffig mit klassischen Elementen umgeht.

[Note]
5 von 6 Punkten.

 
[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/258444/gingerbread-house
HP: https://lookout-shop.de/p/hexenhaus
Ausgepackt: n/a

[Galerie]

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