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„The King’s Guild“ – Fazit

Review-Fazit zu „The King’s Guild“, einem taktischen Wirtschaftsspiel.

[Infos]
für: 1-6 Spieler
ab: 14 Jahren
ca.-Spielzeit: 60-120min.
Autor: Matthew Austin
Illustration: Laura Bevon
Verlag: Mirror Box Games
Anleitung: englisch
Material: englisch

[Download: Anleitung]
engl., ital.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/206327/kings-guild/files

[Fazit]
Als Gildenmeister stellen die Spieler allerlei Rüstungen, Waffen und magische Kleinode für Abenteurer her. Nun kam es, dass der König der Lande schwer erkrankt ist und bald sterben wird und seine Nachfolge soll der Anführer der erfolgreichsten Gilde werden. Also gilt es nun für die Spieler ihren Ruf zu pflegen und entsprechend Punkte zu sammeln, um am Ende mit den meisten Punkten gekrönt zu werden.

Um das hehre Ziel zu erreichen gehen die Spieler nun daran mit ihren verfügbaren Aktionen Ressourcen zu sammeln, die sie benötigen, um weiter Gegenstände für Abenteurer herzustellen und mit deren (indirektem) Verkauf genug Gold zu verdienen, um ihre Gilde mit weiteren Räumen und Spezialisten auszustatten, was wiederum Punkte einbringen wird.

Das ist es auch schon im Grunde, das Spiel bietet leichte Einstiegskost und schnellen Spielablauf, aber wunderbaren Tiefgang, wenn es darum geht die verschiedenen Aktions-Konsequenzen in Einklang zu bringen. Ist ein Abenteurer-Auftrag z.B. zweiteilig, es müssen also 2 Gegenstände hergestellt werden, kann es leicht passieren, dass ein Mitspieler bei der Fertigstellung „hilft“. Da immer nur eine Produktions-Aktion erlaubt ist pro Zug, muss man bis zum nächsten Mal warten und derweil kann jemand anderes seinen Gildenbanner mit auf die herzustellende Karte stellen, wenn die Ressourcen abgegeben werden. Und schon muss man sich die 2 Schatzkarten pro Abenteurer-„Auftrag“ teilen – immerhin aber bekommt der Spieler, der zuerst da war die Karte selbst und damit die Punkte hierfür bei Spielende.
Auch beim Ressourcen-Sammeln kann man sich wunderbar gegenseitig ins Gehege kommen, zum einen sind die Rohstoffe arg begrenzt und zum anderen sind von den nötigen Gebäuden für Magie- und Edelstein-„Abbau“ weniger vorhanden, als Spieler teilnehmen. Da gibt es also doppeltes Gerangel und ein Handeln ist nicht erlaubt. Man kann sich auch (spielerisch) um die Spezialisten streiten, die beim „Abbau“ der Ressourcen wertvolle Dienste leisten können und/oder extra Punkte einbringen und/oder durch besondere Fähigkeiten weitere Boni. Es gibt viel zu managen und zu tun und das macht einen Heidenspass.

Gerade weil das Spiel einen so guten Zugang (auch dank guter Anleitung) hat motiviert es – nebst tollem Spielmaterial – ungemein mehrere Partien zu absolvieren, um auch andere Vorgehensweisen auszuprobieren und natürlich die abwechslungsreichen Spielkarten alle kennen zu lernen^^.
Es funktioniert gut in jeder Besetzungszahl, spielt sich kurzweilig, quasi ohne Längen und sieht gut aus. Die längere Entwicklungszeit (von „Guildmaster“ zu „King’s Guild“) hat sich wirklich gelohnt und das Spiel sollte unbedingt ausprobiert werden!

[Note]
5 von 6 Punkten.

 
[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/206327/kings-guild
HP: n/a
Ausgepackt: n/a

[Galerie]

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