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„Karate Tomate“ – Fazit

Review-Fazit zu „Karate Tomate“, einem veganen Kampf-Legespiel.

[Infos]
für: 3-10 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 20min.
Autor: Reiner Knizia
Illustration/Gestaltung: Paul Balykin und Dominik Hüfner
Verlag: Amigo Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
dt. (inkl. Video), engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/karate-tomate#1441873892000-b4b4e996-942a

[Fazit]
Hier schlägt sich das Gemüse und so trifft Mais auf Tomate auf Karotte auf Brokkoli und es wird geschnetzelt, was das Zeug hält. Doch halt, erstmal müssen Karten rundenweise (einzeln) verdeckt ausgespielt und gemeinsam aufgedeckt werden und wer sich für ein Gemüse entschieden hat, muss fortan das selbe auslegen und so die Zahlenwerte mit diesem aufreihen und hoffen, dass das Kanonenfutter nicht ausgeht. Denn wer nicht mehr passend auslegen kann, muss die Füsse, bzw. hier die Tomate, strecken und scheidet aus dem laufenden Durchgang aus – darf aber immerhin Karten nachziehen (die einzige Möglichkeit um an Nachschub zu gelangen!). Wer bis zum Durchgangsende durchhält – es sind nur noch so viele Spieler aktiv, wie Triumphkarten ausliegen – erhält Ruhm und Ehre^^. Doch nur wer, neben Pokalen, auch Küchenmesser sammelt, hat am Spielende eine Chance, den grossen Sieg davon zu tragen.

So merkwürdig sich der Spielverlauf anhört, so spielt es sich auch^^. Der Logiker Knizia hat hier wieder zugeschlagen und es offenbart sich nicht gleich der (mathematische Punkte-)Sinn dahinter, doch nach einigen Partien hat man den Dreh raus, gegen Fortuna ein wenig Bestand zu haben und gibt gerne früher auf, um schneller an mehr Karten und somit „Kämpfer“-Auswahl zu kommen. Denn nur dann ergibt sich auch mal ein garantierter Sieg, da das Kartenglück sonst i.d.R. nach 3-4 Kämpfern (ausgespielten Karten) in der Biotonne landet.
Warum dann auch ausgerechnet das Gemüse selbst Küchenmesser sammeln muss, welche doch arg gefürchtet werden sollten^^, um eine höhere Gewinnchance zu haben – wer zu wenig Messer besitzt, scheidet nämlich am Ende, trotz evtl. siegreicher Schlachten, aus -, mutet zwar witzig, aber auch komisch an *G*.

Die sehr spassig gezeichneten Spielkarten trumpfen mit einer haltbaren Wertigkeit auf und spielen so viele Kampfrunden mit.
Und irgendwie spielt sich das Prinzip hier auch ganz witzig, vor allem in grossen Gruppen (6+) kann es zu spassiger Kampfhektik kommen. Aber insgesamt ist dies dann doch leider eher ein schwächerer Titel, der zwar mal auf dem Tisch landet, aber dann auch für längere Zeit nicht mehr.

[Note]
3 von 6 Punkten.

 
[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/257962/karate-tomate
HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/karate-tomate
Ausgepackt: n/a

 
[Galerie]

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