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„Beyblade BURST“ – Fazit

Review-Fazit zu „Beyblade BURST“, einem Duellspiel.

[Infos]
für: 2 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 5min.
Autor: n/a
Illustration: n/a
Verlag: HASBRO
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
n/a

[Fazit]
Bei „Beyblade“ handelt es sich um ein Spielzeug für Kids und Jugendliche, die sich in einer Kunststoffarena mit Kreiseln duellieren.
Doch dies sind nicht irgendwelche Kreisel, sondern mit diversen Auf- und Zusätzen versehene Metallkreisel, die sich beim gegenseitigen Berühren abdrängen und dabei evtl. aus der Arena oder in „Fallen“ (hier: Vertiefungen oder Löcher in der Arena) schubsen. Darüber hinaus gibt es extra Punkte, wenn es gelingt den gegnerischen Kreisel zu „zerstören“, d.h., dieser wird durch Zusammenstoß in seine Einzelteile zerlegt. Hier greift dann auch die kämpferische Motivation und die Hoffnung des Herausgebers, dass möglichst viele weitere „Beyblades“ gekauft werden, um so an immer stärkere, bessere „Kreisel“ zu gelangen bzw. diese entsprechend umzubauen. Denn die drei Teile, aus denen ein Kampfkreisel besteht, lassen sich fast beliebig austauschen und kombinieren, um so immer martialischere Beyblades zu gestalten oder um je nach „Kampfsituation“ den passenderen Kreisel ins Rennen schicken zu können. Zu letzterem gehört allerdings viel Spielübung und einiges an Blade-Material, um so wirkliche „Angriffs-“ bzw. „Verteidigungskreisel“ zu erschaffen, was durch die hohen Preise sich u.U. etwas schwierig gestalten könnte.

Mit ein wenig Herumprobieren (die Anleitung gibt nur grobe Skizzen-Hilfen mit und anfänglich scheinen die Kreisel nur gelangweilt hin und her zu tanzen) und etwas Übung lassen sich alsbald schnelle Kämpfe austragen. Doch Vorsicht, wenn die Kreisel einmal mit der verzahnten Startschnur auf entsprechende Geschwindigkeit gebracht und losgelassen wurden, sollten Hände und Köpfe auf einen deutlichen Sicherheitsabstand gebracht werden, denn wenn ein Kreisel zerlegt wird, fliegen die Einzelteile gerne auch in hohem Bogen aus der Arena heraus und könnten Verletzungen verursachen.

Spielerisch aber macht „Beyblade“ den testenden Kids enormen Spaß und man sieht schon jetzt den Gesichtern die Gier nach mehr „Blades“ an :), Mission erfüllt, Geldmaschine fängt an zu rattern. Aber warum auch nicht, der Sammeltrieb findet sich bei vielen Spielen wieder und hier haben die Kids zumindest auch etwas Handfestes, denn die Qualität der Blades ist ziemlich gut, auch wenn sich hie und da manche etwas schwieriger zusammenstellen lassen und in der Hektik auch mal ein „Beyblade“ aus der Starthalterung fallen kann. Die Marken, die die Blades zudem in der Arena hinterlassen, sind auch den Duellen geschuldet und zeugen nur von entsprechenden Kämpfen und waren den aktiven Probanden völlig egal^^.
Die zugehörige APP läßt die Spieler ihre Kreisel auch virtuell kämpfen, wenn die entsprechenden Codes eingegeben werden und so kann man auch am Smartphone „kämpfen“.

Rundum ein sehr aktives Spielzeug guter Produktionsqualität mit viel Spielspaßpotential für die Zielgruppe und vorprogrammierten Sucht- und Sammelfaktor, nur die Preisgestaltung sollte noch einmal durchdacht werden.

[Note]
4 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/65087/beyblade
HP: https://www.hasbro.com/de-de/brands/beyblade
Ausgepackt: n/a

[Galerie]

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