Review: „Rad Rodgers: World One (PC)“

„RR: WO“ ist ein klassisches Shoot’n’Jump’n’Run, wie man es aus den 90ern kennt, nur aktuell aufgehübscht und nicht so verpixelt. Ausser an den Stellen, an denen es spielbedingt gewollt ist und bei einigen Attribut-Displays für die Atmosphäre^^.

Unser kleiner Held wird in die Pixelwelt hineingezogen, nachdem er mal wieder viel zu lange gezockt hat und darüber eingeschlafen ist, nur um mitten in der Nacht aufzuwachen und mit anzusehen, wie seine geliebte NES-Konsole zum Leben erwacht und er mit ihr in einen verpixelten Strudel im Fernseher gezogen wird.
„Drüben“ angekommen, findet sich Rad nun als Held in seinem eigenen Videospiel wieder und wird hierzu auch entsprechend von seiner lebendigen und sehr redseligen Konsole aufgeklärt.

Fortan sind die beiden gemeinsam in einem Dschungel voller Gefahren, Plattformen und phantasievollen Gestalten unterwegs, um sich hüpfend und ballernd durch einige altklassische Schlüsselrätsel und anderen Unwegsamkeiten hindurch zu manövrieren, bis zum 7. und letzten Level in dem der Endboss wartet.

Die Dschungelwelt wurde korrumpiert und verseucht und es liegt am ungleichen Helden-Duo dies nun wieder in Ordnung zu bringen. Dazu agiert Rad in der bunten Hauptwelt und Dusty, die Konsole mit den überlangen Armen^^, in Zwischenwelten, in denen er bestimmte Objekte suchen und durch handfeste Aktionen in die „richtige“ Welt zurückbefördern muss. In diese Zwischenwelten gelangt er, wenn Rad in einem äusserst verpixelten (verseuchten) Bereich gelangt und dort durch ein Pixeltor hindurchgeht.
Auch dort wird mutig gekämpft und Dusty wirbelt mit seinen Armen umher, um sich aller möglichen anfliegender Objekte zu erwehren, während er durch wirre Wege gesteuert wird und versucht dabei allem auch auszuweichen, was ihn so elektrifizieren könnte (Wände, Hindernisse, etc.).
Einmal die nötigen Objekte gefunden und zurecht gekloppt, findet er sich wieder in der Hauptwelt wieder und siehe da, auch die Objekte sind nun wieder da, wo sie hingehören, der Pixelbrei ist aufgelöst und meist wurde so auch ein neuer Weg freigemacht.

Man muss Plattform-Gehüpfe mögen, um bei diesem Spiel dauerhaft glücklich zu werden und geschickt voran zu kommen, die Ballereinlagen sind hier eher zweitrangig, wenn auch in der Erwachsenen-Version (zu Spielbeginn darf zwischen der „Kinder“- und „Erwachsenen“-Version gewählt werden *G*) alles herrlich trashig und übertrieben blutig dargestellt wird.
Immer ein Ohrenschmaus sind die kruden Sprüche von Dusty und die Soundtrackeinlagen, die die Pixel-Action immer passend unterstreichen.
Grafisch wird hier einiges geboten, der Retro-Style auf den heutzutage ja so viele Spieler stehen findet sich genauso wieder, wie extrem klare und detaillierte Grafiken und Grafikeffekte (basierend auf der U4-Engine). Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig am PC.

Rundum ist hier aber ein schickes Spielchen für zwischendurch gelungen, dass leider nur etwas kurz geraten ist, aber dafür schon viel Spaß macht und etwas zu wenig Beachtung bekommt, aber das ändert sich vllt. mit möglichen Welten-Ergänzungen?!

[Bei den Screenshots unten finden sich auch einige für kommende, geplante Welten!]

 
Wertung:
Spielspaß: 5 von 6 Punkten.

Daten:
Plattform: PC
USK: 0
Publisher: 3d Realms

 

Screenshots:

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar