{"id":4281,"date":"2014-02-04T15:39:14","date_gmt":"2014-02-04T13:39:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heimspiele.info\/HP\/?p=4281"},"modified":"2014-02-04T15:54:40","modified_gmt":"2014-02-04T13:54:40","slug":"winning-moves-die-geschichte-hinter-namen-und-logo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heimspiele.info\/?p=4281","title":{"rendered":"Winning Moves: Die Geschichte hinter Namen und Logo"},"content":{"rendered":"<p><strong>WINNING MOVES: DIE ENTSCHEIDENDEN Z\u00dcGE ZUM SIEG<br \/>\nDIE GESCHICHTE HINTER NAMEN UND LOGO<\/strong><\/p>\n<p>Die einfachste Idee ist oft die Beste. An diese Maxime glaubten 1995 vier arrivierte, sehr erfahrene Spiele-Experten, als sie sich voller Tatendrang zum Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit entschlossen und Winning Moves in den USA gr\u00fcndeten: Tom Kremer, Alex Randolph, Phil Orbanes und Mike Meyers. Sie alle blickten bereits zur\u00fcck auf h\u00f6chst erfolgreich lancierte Ideen, Konzepte und diverse Dauerbrenner, die das Spielegesch\u00e4ft nachhaltig pr\u00e4gten.<\/p>\n<p>Phil Orbanes, President der Winning Moves Inc. Und der Experte schlechthin f\u00fcr Monopoly, erinnert sich, wie es zur Namengebung und Entwicklung des Logos kam:<br \/>\n\u201eDer Arbeitstitel der Firma war zun\u00e4chst \u201ePlayer &#8217;s Choice\u201c Spiele. Aber wie das Schicksal es wollte, konnte der Name nicht registriert werden, da er schon eingetragen war. Unser erster Logoentwurf sah wie eine olympische Goldmedaille aus. Wir haben dann \u00fcber die Qualit\u00e4ten, die der Firmenname vermitteln sollte, nachgedacht. Der Konsens war, scharfe Auffassungsgabe und klares Denken als Voraussetzungen f\u00fcr das Gewinnen unserer Spiele zu betonen. Im Gegensatz zum reinen Gl\u00fcck. Nach einer kurzen Zeit kam ich auf den Namen \u201eWinning Moves\u201c. Mit der Entwicklung unseres Logos konkretisierte sich das ganze.<br \/>\nEin Stern sollte f\u00fcr \u201egewinnen\u201c stehen, mit einer Art von Bewegung f\u00fcr die \u201emoves\u201c. Bei der graphischen Arbeit stellte sich heraus, dass ein sich wiederholenden gekr\u00fcmmter Pfeil die Illusion eines Sternes in einem Kreis ergab. Durchs anschlie\u00dfende Kippen wurde eine Vorw\u00e4rtsbewegung suggeriert. Der Name \u201eWinning Moves\u201c wurde so im November 1994 festgelegt und per Fax zwischen meinem damaligen B\u00fcro in Topsfield, Massachusetts, London und Venedig abgestimmt. Bez\u00fcglich des Logos trafen wir vier uns im Januar 1995 bei Tom Kremer in den Seven Towns B\u00fcros in London w\u00e4hrend der britischen Spielwarenmesse. Uns allen gefiel die Idee. Ich kam mit dem \u201eStern-in-einem-Kreis-Design\u201c nach Topsfield zur\u00fcck, und das Logo wurde erstmals im April 1995 gedruckt. 2008 wurde das Winning Moves-Logo mit dem Stern im Kreis \u00fcbrigens zu meiner Inspirationsquelle f\u00fcr das Design des Spielbretts von Cir*Kis.\u201c<\/p>\n<p><strong>MONOPOLY Geschichte &#038; Fun Facts<\/strong><br \/>\n<em>(immer aktuell unter <a href=\"http:\/\/www.hasbro.com\/monopoly\/de_de\/discover\/about.cfm\" target=\"_blank\">www.hasbro.com\/monopoly\/de_de\/discover\/about.cfm<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>\u2022Weltweit wurden bereits \u00fcber 275 Millionen MONOPOLYs verkauft. MONOPOLY ist in 111 L\u00e4ndern und 43 Sprachen erh\u00e4ltlich.<br \/>\n\u2022Das l\u00e4ngste MONOPOLY-Spiel der Geschichte dauerte 70 Tage.<br \/>\n\u2022Das klassische Spiel wurde bereits in vielen Sondereditionen herausgegeben, bei denen es zum Beispiel um beliebte Fu\u00dfballvereine geht, um Kinofilmthemen, Zeichentrickserien und vielem mehr.<br \/>\n\u2022Die teuerste Version des Spiels wurde von dem gefeierten Juwelier Sidney Mobell aus San Francisco hergestellt. Mit einem Wert von ca. 1,5 Millionen Euro bietet es ein Spielbrett aus 23-kar\u00e4tigem Gold sowie einen diamantbesetzten W\u00fcrfel.<br \/>\n\u2022Die Figur, die hinter Gittern sitzt, hei\u00dft Jake der Knastbruder. Der Polizist Edgar Mallory hat ihn ins Gef\u00e4ngnis geschickt.<br \/>\n\u2022Kinder auf der ganzen Welt spielen MONOPOLY, doch das Land, in dem sie leben, bestimmt den Namen des teuersten Mietgrundst\u00fccks auf dem Spielbrett. In den USA hei\u00dft es &#8222;Boardwalk&#8220;, benannt nach einer Stra\u00dfe in Atlantic City. In Spanien hei\u00dft es &#8222;Paseo del Prado&#8220; nach einer Stra\u00dfe in Barcelona, und in Frankreich lautet der Name der begehrtesten Grundst\u00fccksfl\u00e4che &#8222;Rue de la Paix&#8220;.<br \/>\n\u2022Im Zweiten Weltkrieg wurden Fluchtpl\u00e4ne, Kompasse und Schriftst\u00fccke in MONOPOLY-Spielbrettern in deutsche Kriegsgefangenenlager geschmuggelt. In den P\u00e4ckchen des MONOPOLY-Spielgeldes wurde echtes Geld versteckt, um Gefangenen bei der Flucht zu helfen.<br \/>\n\u2022Alle paar Jahre kommen Landesmeister aus der ganzen Welt zur MONOPOLY-Weltmeisterschaft zusammen. Die Weltmeister stammen aus 10 verschiedenen L\u00e4ndern: USA, Irland, Singapur, Italien, Neuseeland, Gro\u00dfbritannien, Japan, Niederlande, Hongkong und Spanien.<br \/>\nGeschichte<br \/>\n\u2022Seit 1935 sind mehr als 6 Milliarden gr\u00fcne H\u00e4user und 2,25 Milliarden rote Hotels &#8222;gebaut&#8220; worden.<br \/>\n\u2022Seit 1935 haben mehr als 1 Milliarde Menschen das Spiel gespielt.<br \/>\n\u2022Mehr als 20 Spielfiguren sind gegossen worden, seit das MONOPOLY-Spiel 1935 zum ersten Mal erschienen ist: Pferd, Hund, Auto, Elefant, Handtasche, Laterne und viele andere.<br \/>\n\u2022Die Nachfrage nach MONOPOLY schoss f\u00f6rmlich in die H\u00f6he, sodass es schnell zu Amerikas beliebtestem Gesellschaftsspiel wurde!<br \/>\n\u2022Mehr als nur ein Spiel &#8211; MONOPOLY wurde vom britischen Geheimdienst im 2. Weltkrieg eingesetzt.<br \/>\n\u2022Unsere hei\u00dfgeliebten Spielfiguren! In den fr\u00fchen 1950er Jahren wurden die Laterne, die Tasche und das Schaukelpferd aus dem Spiel genommen. Sie wurden durch den Hund, das Pferd und die Schubkarre ersetzt.<br \/>\n\u2022In den 1970\u2019s, Jahren wurde eine Braille-Edition des MONOPOLY-Spiels f\u00fcr Menschen mit Sehbehinderung produziert.<br \/>\n\u20221972 drohte der Beauftragte f\u00fcr \u00f6ffentliche Bauten in Atlantic City, New Jersey, die Namen der echten baltischen und mediterranen Alleen zu \u00e4ndern, doch der \u00f6ffentliche Sturm der Entr\u00fcstung verhinderte dieses Vorhaben.<br \/>\n\u20221978 bot der Neiman-Marcus-Weihnachtskatalog f\u00fcr 600 Dollar ein MONOPOLY aus Schokolade an.<br \/>\n\u2022Geld und Grundst\u00fccksbesitz wurden in den 1980\u2019s Jahren zum Symbol f\u00fcr Erfolg, und die MONOPOLY-Marke hielt mit. Lokalisierungen, Lizenzen und Zusatzartikel von MONOPOLY erm\u00f6glichen es Menschen in der ganzen Welt, den Traum vom Reichtum zu leben.<br \/>\n\u2022MONOPOLY entwickelte strategische Partnerschaften (zum Beispiel &#8222;McDonald&#8217;s MONOPOLY&#8220;) und Markenerweiterungen (das erste CD-ROM-Spiel), und wurde zu einem wiedererkennbaren kulturellen Symbol, das sogar eine US-Briefmarke ziert!<br \/>\nNeue Medien, neue Ideen<br \/>\n\u2022MONOPOLY gibt es in 27 L\u00e4ndern auf 7 unterschiedlichen Plattformen. Es wurde in 20 Sprachen \u00fcbersetzt und wurde weltweit fast 10 Millionen Mal als Handyspiel heruntergeladen.<br \/>\n\u2022Spielfiguren der amerikanischen Version von MONOPOLY Die &#8222;Heute&#8220;-Edition flog 2007 an Bord der Raumf\u00e4hre Atlantis in den Weltraum.<br \/>\n\u20222008 taten sich MONOPOLY-Fans weltweit zusammen, um den Weltrekord f\u00fcr die meisten Menschen, die gleichzeitig MONOPOLY spielen, aufzustellen, und die Einf\u00fchrung der Weltedition von MONOPOLY Heute zu feiern. Fast 3000 Menschen gingen bei Veranstaltungen rund um die Welt &#8222;\u00fcber LOS&#8220;.<br \/>\n\u2022Bei den &#8222;Mobile Excellence Awards 2008&#8220; wurde es als &#8222;Bestes Handyspiel&#8220; (MONOPOLY Heute f\u00fcr Handys) ausgezeichnet.<br \/>\n\u2022Bei den &#8222;Best App Ever Awards 2009&#8220; wurde es als &#8222;Bestes W\u00fcrfelspiel&#8220; (MONOPOLY Standard f\u00fcr iPhones) ausgezeichnet.<br \/>\n\u2022Bei den &#8222;AppAdvice App Awards 2009&#8220; wurde es als &#8222;Bestes Spiel basierend auf einem Brettspiel&#8220; (MONOPOLY Heute f\u00fcr iPhones) ausgezeichnet.<br \/>\n\u20222009 brachte MONOPOLY zusammen mit Google als Partner die Edition MONOPOLY City heraus. Das dreimonatige Spiel verzeichnete mehr als 1,4 Millionen registrierte Spieler, z\u00e4hlte weltweit \u00fcber 17 Millionen Einzelbesuche und fast eine Milliarde Seitenaufrufe, bei denen mehr als 9 Millionen Stra\u00dfen verlegt, und 175 Millionen Geb\u00e4ude erbaut wurden.<br \/>\n\u2022MONOPOLYs neueste Erweiterungen: Apple iPhone &#8211; Februar 2010<br \/>\nPopkultur<br \/>\n\u2022In dem Film &#8222;Zombieland&#8220; spielen Tallahassee und Little Rock zum Zeitvertreib MONOPOLY mit echtem Geld.<br \/>\n\u2022Der Dokumentarfilm &#8222;Under The Boardwalk&#8220; \u00fcber MONOPOLY ist im Herbst 2010 erschienen. Er zeigt Interviews und Portr\u00e4ts \u00fcber internationale Topspieler, Kommentare von MONOPOLY-Experten, Spielfans und Sammlern sowie die Geschichte des Spiels.<br \/>\n\u2022MONOPOLY Standard f\u00fcr iPhone wurde 2009 bei den &#8222;Best App Ever Awards&#8220; zum &#8222;Besten W\u00fcrfelspiel&#8220; gew\u00e4hlt.<br \/>\n\u2022In dem Buch und dem Film &#8222;Einer flog \u00fcber das Kuckucksnest&#8220; spielt McMurphy mit anderen Patienten eine Partie MONOPOLY. Im Film wird das Spiel so aufregend,<br \/>\ndass McMurphy die anderen Spieler mit kaltem Wasser abspritzen muss.<br \/>\n\u2022In einer von Pr\u00e4sident Obamas Erkl\u00e4rungen zur Lage der Nation bezieht er sich auf MONOPOLY-Geld: &#8222;Tatsache ist, dass Washington ein Ort ist, an dem Steuergelder oft wie MONOPOLY-Geld behandelt werden, getauscht und gehandelt, aufgeteilt zwischen Lobbyisten und Interessenvertretern. Und es ist ein Ort, an dem Verschwendung &#8211; sogar die Verschwendung von Milliarden von Dollar &#8211; als Preis f\u00fcr Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeiten akzeptiert wird&#8220;, sagte er. &#8222;Ich akzeptiere diese Gesch\u00e4ftspraktiken nicht. Und das amerikanische Volk akzeptiert sie ebenfalls nicht, besonders, wenn eine unserer dringendsten Herausforderungen die Eind\u00e4mmung der Langzeitdefizite ist, mit denen wir unseren Kindern einen Schuldenberg hinterlassen.&#8220;<br \/>\n\u2022MONOPOLY Heute f\u00fcr iPhone wurde bei den &#8222;AppAdvice App Awards 2009&#8220; zum &#8222;Besten Spiel basierend auf einem Brettspiel&#8220; gew\u00e4hlt.<br \/>\n\u2022In dem Song &#8222;Don&#8217;t Pass Go&#8220; (Gehe nicht \u00fcber Los) der Band Chumbawumba hei\u00dft es: Well the facts said \u2018yes\u2019, But the judge said \u2018no\u2019, Go straight to jail, And don\u2019t pass go (Begib Dich direkt ins Gef\u00e4ngnis. Gehe nicht \u00fcber Los), He didn\u2019t understand, And he told them so, Go straight to jail, And don\u2019t pass go, Don\u2019t pass go&#8220;.<br \/>\n\u2022In &#8222;Gossip Girl&#8220; spielt die Familie Humphrey regelm\u00e4\u00dfig MONOPOLY. M\u00f6chtegern-Designerin Jenny Humphrey w\u00e4hlte sehr passend den Fingerhut als Spielfigur.<br \/>\n\u2022MONOPOLY Heute f\u00fcr Handys wurde bei den &#8222;Mobile Excellence Awards 2008&#8220; zum &#8222;Besten Handyspiel&#8220; gew\u00e4hlt.<br \/>\n<br \/>\n<center><img decoding=\"async\" alt=\"Bild\" src=\"http:\/\/www.heimspiele.info\/HP\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/monopoly_s.jpg\" border=\"1\" \/><\/center><br \/>\n<br \/>\n<strong>Vom Heizungsbauer zum Million\u00e4r<br \/>\nDie Geschichte des Monopoly-Spiels<\/strong><\/p>\n<p>In nur wenigen Stunden h\u00e4ufen sich sagenhafte Verm\u00f6gen an. Familienv\u00e4ter werden zu skrupellosen Immobilienhaien. Kinder bauen H\u00e4user und Hotels. Oma landet im Gef\u00e4ngnis, Mutti muss eine Hypothek aufnehmen. Das Leben tobt, \u2013 aber einmal ganz anders. Worum es geht? Nat\u00fcrlich um Monopoly, \u2013 das erfolgreichste Gesellschaftsspiel der Welt. \u00dcber 260 Millionen Mal wurde es verkauft und von ca. 750 Millionen Menschen bereits gespielt. Doch wie und wo fing eigentlich alles an? Wir erz\u00e4hlen Ihnen die legendenumwobene Entstehungsgeschichte des beliebtesten Familienspiels.<\/p>\n<p>Ein Spiel um Monopole, ums Spekulieren, Kaufen und Verkaufen. Wie k\u00f6nnte es anders sein \u2013 Monopoly kommt aus den USA. Die Monopoly-Geschichte beginnt im Jahre 1904. Im Bundesstaat Pennsylvania entwickelte Elizabeth Magie ein Brettspiel, das sie \u201eThe Landlord\u2019s Game\u201c nannte und patentieren lie\u00df. Auch wenn es schon wesentliche Elemente des sp\u00e4teren Monopoly zeigte, war \u201eThe Landlord\u2018s Game\u201c als sozial-kritisches Spiel gedacht, denn Elizabeth Magie war Verfechterin der von dem Wirtschaftswissenschaftler Henry George entwickelten \u201eSingle Tax\u201c-Theorie. Danach sollte nur noch eine Steuer auf Grund und Boden erhoben werden, um dem sch\u00e4dlichen Einfluss der Gro\u00dfgrundbesitzer und Bodenspekulanten zu begegnen. In ihrem Spiel wollte die Qu\u00e4kerin Magie die antisoziale Wirkung von Monopolen demonstrieren.<\/p>\n<p>Elizabeth Magie produzierte und verkaufte ihr Spiel zun\u00e4chst mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg. Aber es breitete sich dennoch aus \u2013 es wurde nachgemacht. Vor allem an den amerikanischen Universit\u00e4ten, wie in Princeton oder der Universit\u00e4t von Pennsylvania, gewann das Spiel eine enorme Beliebtheit unter den Studenten. Sie ver\u00e4nderten es und bauten es mit den \u00f6rtlichen Stra\u00dfennamen nach.<br \/>\n1924 beantragte Elizabeth Magie ein weiteres Patent f\u00fcr eine \u00fcberarbeitete Version des Landlord-Spiels. Zuvor hatte sie es Georg Parker, dem Gr\u00fcnder der Firma Parker Brother Games gezeigt. Parker pr\u00fcfte das Spiel gr\u00fcndlich, war jedoch der Auffassung, dass es keinen Spa\u00df mache. Es hatte erzieherische Z\u00fcge und \u2013 noch schlimmer \u2013 eine politische Botschaft. Aus Erfahrung wusste Parker, dass diese Kombination Misserfolg bringen musste. Er lehnte das Spiel ab.<br \/>\nNeun Jahre sp\u00e4ter begann die zweite Entstehungsgeschichte von Monopoly, in deren Mittelpunkt der arbeitslose Heizungsbauer Charles Darrow stand. Darrow lebte in German Town, einem Stadtteil von Philadelphia, und lernte das Spiel 1933 kennen. Er ver\u00e4nderte es und entwickelte an seinem K\u00fcchentisch eine Version mit Stra\u00dfen, deren Namen er Atlantic City entlehnte, einem Badeort 70 Meilen entfernt am Meer. F\u00fcr das Spielbrett benutzte er ein Wachstuch, das urspr\u00fcnglich als Tischdecke diente. Die H\u00e4user und Hotels schnitzte er aus Holzabf\u00e4llen. Die Karten schrieb er mit der Hand. Ger\u00fcchten zufolge sollen die ersten Spielfiguren Gl\u00fccksbringer aus einer Halskette seiner Frau gewesen sein.<\/p>\n<p>Darrows Familie liebte das Spiel. Innerhalb weniger Monate wurde er von seinen Nachbarn gebeten, Spiele f\u00fcr sie herzustellen. Die immer gr\u00f6\u00dfer werdende Nachfrage konnte Darrow bald nicht mehr alleine bew\u00e4ltigen, er vergab daher die Produktion des Spielbretts an einen befreundeten Drucker. Auf diese Weise steigerte er seine Tagesproduktion auf sechs Spiele, die er f\u00fcr 2,50 $ pro Spiel verkaufte. 1934 konnte Darrow das John-Wanamaker-Kaufhaus in Philadelphia als Vertriebspartner gewinnen. Bald trafen Gro\u00dfauftr\u00e4ge ein und Darrow stand vor einer wichtigen Entscheidung: entweder einen Kredit aufnehmen und die Herstellung und Vermarktung von Monopoly im gr\u00f6\u00dferen Stil selbst \u00fcbernehmen oder das Konzept an einen Hersteller gegen Lizenzgeb\u00fchren verkaufen. Auch Darrow entschied sich, das Spiel den Parker Brothers anzubieten. Doch die lehnten das Spiel wegen 52 fundamentaler Fehler ab.<br \/>\nEntt\u00e4uscht aber nicht entmutigt riskierte Darrow alles was er besa\u00df und gab selbst 5.000 Spiele in Auftrag. Der Verkauf entwickelte sich pr\u00e4chtig und nun witterten auch die Parker Brothers ein Gesch\u00e4ft. Sie stellten ihre Prinzipien zur\u00fcck und kauften ihm 1935 die Rechte an dem Spiel ab. Eine Entscheidung, die Gold Wert war. Monopoly wurde der gr\u00f6\u00dfte Treffer, den Parker Brothers jemals landeten. Der Umsatz des Spiels stieg in Schwindel erregende H\u00f6hen, bereits ein Jahr sp\u00e4ter war Monopoly das meistverkaufte Spiel in den USA und rettete Parker in der gro\u00dfen Wirtschaftskrise vor dem Bankrott. Monopoly hatte seinen ersten Sieger. F\u00fcr Charles Darrow erf\u00fcllte sich der amerikanische Traum: vom Heizungsbau-Ingenieur zum Million\u00e4r. Doch wie im Spiel selbst gab es auch eine gro\u00dfe Verliererin: Elizabeth Magie. Parker Brothers kauften ihr die Rechte an den beiden Patenten f\u00fcr 500 $ ab.<\/p>\n<p>Die Popularit\u00e4t von Monopoly breitete sich bald weit \u00fcber die Grenzen von Amerika hinweg aus. Dabei wurde das Spiel meist in die jeweilige Landesw\u00e4hrung \u00fcbertragen, auf dem Spielbrett wurden \u00f6rtliche Stra\u00dfennamen verwendet. 1936 erschien die erste deutsche Version von Monopoly \u2013 mit den Stra\u00dfennamen von Berlin. Das Prominentenviertel Schwanenwerder nahm dabei den teuersten Platz mit den h\u00f6chsten Mieten ein. Dort wohnte allerdings Propagandaminister Goebbels, dem dies missfiel und das \u201eBerlin-Monopoly\u201c zwei Jahre sp\u00e4ter als \u201ej\u00fcdisches Schacher- und Wucherspiel\u201c verbieten lie\u00df. Als 1953 die bundesdeutsche Standardversion auf den Markt kam, w\u00e4hlte man Phantasienamen f\u00fcr die Stra\u00dfen, um Problemen vorsorglich aus dem Weg zu gehen und weil man mit Bonn eine Bundeshauptstadt mit \u201eunbekannten\u201c Stra\u00dfennamen hatte. Die immensen Grundst\u00fcckspreise blieben jedoch in der H\u00f6he der vormaligen Reichsmarkbetr\u00e4ge; die Schlossallee kostete den \u201ehorrenden\u201c Preis von 8.000 DM. In der DDR war Monopoly offiziell verboten, es wurde jedoch von Fans heimlich nachgebaut. Mit der Euro-Umstellung passte sich die deutsche Monopoly-Ausgabe den internationalen Grundst\u00fcckswerten an. 2009 wurde eine neue, weltweit einheitliche Monopoly-W\u00e4hrung eingef\u00fchrt: der Monopoly-Dollar M. 400 Monopoly-Dollar kostet die teuerste Stra\u00dfe heute \u2013 entsprechend den 400 $, die man seinerzeit f\u00fcr den Boardwalk von Atlantic City zahlte.<br \/>\nSeit dem Jahr 1999 geht Monopoly auch in Deutschland wieder \u201eback to the roots\u201c. Der Spieleverlag Winning Moves bringt in Lizenz Monopoly St\u00e4dte- und Regionalausgaben heraus. Wie einst in Princeton oder Atlantic City spielen jetzt auch die Deutschen in ihren Editionen um die bekanntesten Stra\u00dfen ihrer verschiedenen St\u00e4dte.<\/p>\n<p>2012 erweiterte Winning Moves das Monopoly-Konzept um fantastische Welten und entf\u00fchrt seitdem die Fans u.a. nach Mittelerde wie in den Hobbit-Editionen oder in die World of Warcraft. Es gibt ein StarWars Monopoly, eines zu den Teenage Mutant Ninja Turtles und zu James Bond. Ganz neu oder in Vorbereitung sind Editionen zu Marvel Comic-Heften, dem Marvel Universe, Skylanders, The Walking Dead und viele, viele weitere spannende Editionen!<br \/>\nInzwischen bringt Winning Moves auch eigene Editionen der Junior-Monopoly Reihe raus, um schon den Kleinen kurzweiliges Spielvergn\u00fcgen und erste Erfolge beim Z\u00e4hlen, Sammeln und Tauschen zu bereiten. Bisher erschienen sind die Monster-University, Disney Planes und Biene Maja.<br \/>\n<br \/>\n<center><img decoding=\"async\" alt=\"Bild\" src=\"http:\/\/www.heimspiele.info\/HP\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/risiko_s.jpg\" border=\"1\" \/><\/center><br \/>\n<br \/>\n<strong>Als ein Oscar-Gewinner RISIKO erfand<br \/>\nDie Kurzgeschichte des ber\u00fchmtesten Strategiespiels der Welt<\/strong><\/p>\n<p>Es ist ein Spiel um die Eroberung von Gebieten und Kontinenten. Armeen werden ausgeschickt, um gegen andere anzutreten. Taktiken werden entwickelt, um Truppen geschickt zu verschieben. Die Spieler schl\u00fcpfen in die Rollen von Feldherren. W\u00fcrfel entscheiden \u00fcber Sieg und Niederlage. Und wer kein Risiko eingeht, wird kaum triumphieren k\u00f6nnen. Es geht um RISIKO \u2013 seit \u00fcber 50 Jahren eines der popul\u00e4rsten Strategiespiele der Welt.<br \/>\nRISIKO wurde Anfang der f\u00fcnfziger Jahre von dem franz\u00f6sischen Filmregisseur Albert Lamorisse erfunden. Eines Abends setzte sich Albert mit seiner Frau und den drei Kindern Pascal, Sabina und Fanny um eine gro\u00dfe Weltkarte herum und die Familie begann zu fantasieren. Sie setzten Symbole f\u00fcr Armeen und Armeegruppen auf den Plan und begannen verschiedene L\u00e4nder zusammenzulegen, so dass die Armeen einfacher \u00fcber Land und Wasser von einer Region zur anderen ziehen konnten. Ein neues Kriegsspiel war geboren \u2013 und das in einer eigentlich pazifistischen Familie. Die Territorien wechselten von einem Spieler zum anderen und Abend f\u00fcr Abend wurden die Aufgabenstellungen schwieriger zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Die erste Version wurde vermutlich 1955 vom Autor selbst herausgegeben. 1957 ver\u00f6ffentlichte die franz\u00f6sische Miro Company das Spie unter dem Titel La Conqu\u00eate du Monde \u2013 Die Eroberung der Welt. Im selben Jahr erhielt Albert Lamorisse in Hollywood einen Oscar in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch f\u00fcr seinen Kurzfilm Der rote Ballon. Und auch La C\u00f4nquest Du Monde erhielt einen Oscar: den franz\u00f6sischen \u201eOscar der Spiele\u201c. Noch in den 1950er Jahren wurde Lamorisses Spiel von dem Spieleentwickler und Bridge-Experten Jean-Ren\u00e9 Vernes \u00fcberarbeitet und spielbarer gemacht und erhielt den Namen RISK (RISIKO). 1959 erschien die erste amerikanische Version im Hause Parker Brothers. 1961 erschien RISIKO erstmals auf dem deutschen Spielemarkt.<\/p>\n<p>Seitdem hat sich RISIKO zum ultimativen Strategiespiel entwickelt. Die Regeln und vor allem die Formulierungen der Spielanleitung haben sich im Laufe der Zeit mehrfach ge\u00e4ndert. Vor allem eine in den 1980ern jahrelang anhaltende deutsche Diskussion um den Jugendschutz f\u00fchrte zu deutlich erkennbaren \u00c4nderungen in der Spielanleitung. So wurde zeitweilig aus dem anf\u00e4nglichen Spielziel &#8218;Erobern Sie die ganze Welt&#8216; ein &#8218;Strategiespiel um die Befreiung besetzter L\u00e4nder&#8216;.<\/p>\n<p>\n[Mitteilung via Presseblatt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WINNING MOVES: DIE ENTSCHEIDENDEN Z\u00dcGE ZUM SIEG DIE GESCHICHTE HINTER NAMEN UND LOGO Die einfachste Idee ist oft [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3160,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4281","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4281"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4284,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4281\/revisions\/4284"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heimspiele.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}