{"id":25699,"date":"2018-02-01T17:39:56","date_gmt":"2018-02-01T15:39:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heimspiele.info\/HP\/?p=25699"},"modified":"2018-02-01T18:31:10","modified_gmt":"2018-02-01T16:31:10","slug":"chickwood-forest-fazit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heimspiele.info\/?p=25699","title":{"rendered":"&#8222;Chickwood Forest&#8220; &#8211; Fazit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Review-Fazit zu &#8222;Chickwood Forest&#8220;, einer h\u00fcbschen Robin Hood-Spielvariante.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/cdn.simba-dickie-group.de\/media\/web-zoch\/products\/601105115\/00\/detail_zoom\/chickwood-forest-601105115_00.jpeg\" alt=\"\" height=\"300\" width=\"360\" \/><\/p>\n<p><strong>[Infos]<\/strong><br \/>\n<em>f\u00fcr:<\/em> 2-5 Spieler<br \/>\n<em>ab:<\/em> 12 Jahren<br \/>\n<em>ca.-Spielzeit:<\/em> 45min.<br \/>\n<em>Autor:<\/em> Matt Loomis<br \/>\n<em>Illustration:<\/em> Alexander Jung<br \/>\n<em>Verlag:<\/em> <a href=\"http:\/\/www.zoch-verlag.com\/de\/home\/\" target=\"_blank\">ZOCH Spiele<\/a><br \/>\n<em>Anleitung:<\/em> deutsch, englisch<br \/>\n<em>Material:<\/em> sprachneutral<\/p>\n<p><strong>[Download: Anleitung]<\/strong><br \/>\n<em>dt., engl., ital.:<\/em> <a href=\"http:\/\/www.zoch-verlag.com\/de\/spiele\/neuheiten\/chickwood-forest-601105115\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">http:\/\/www.zoch-verlag.com\/de\/spiele\/neuheiten\/chickwood-forest-601105115\/<\/a> <em>(s. &#8222;Download&#8220;-Reiter)<\/em><br \/>\n<em>dt., engl.:<\/em> <a href=\"https:\/\/www.boardgamegeek.com\/boardgame\/234842\/chickwood-forest\/files\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/www.boardgamegeek.com\/boardgame\/234842\/chickwood-forest\/files<\/a><\/p>\n<p><strong>[Fazit]<\/strong><br \/>\nIn Robin Hood &#8211; Manier sollen die Spieler Schl\u00f6sser ausrauben und die Sch\u00e4tze an das arme Volk verteilen, allerdings sich selbst dabei nicht vergessen, denn am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte (<em>durch Sch\u00e4tze^^<\/em>) gesammelt hat.<br \/>\nDie Auslage der Schl\u00f6sser wird mit den drei Handkarten bedient &#8211; teils offen, teils verdeckt &#8211; und so schliesslich festgestellt, welche Schmuckst\u00fccke, Gew\u00e4nder, Goldst\u00fccke, Schatztruhen oder gar nur Attrappen und Schergen in welchem Schloss zu erhalten sind. Nach Spielerreihenfolge nimmt sich dann jeder eine entsprechende Auslage und legt die Karten vor sich ab. Dabei werden gefundene Sch\u00e4tze nach Art sortiert und gleiches quasi \u00fcbereinander gelegt, so dass man noch sehen kann, wieviele (<em>gleiche<\/em>) Karten dort liegen. Aufpassen muss man hier beim Sammeln der einzelnen St\u00fccke, denn Gew\u00e4nder sind nur wertvoll, wenn sie einmalig sind und Schatztruhen bringen nur von einer Sorte wirklich Punkte^^. Finden sich Wohlt\u00e4ter-Karten unter den Gesammelten, m\u00fcssen die Spieler im Wechsel, in den nahegelegenen D\u00f6rfern, ihre Sch\u00e4tze (<em>symbolisch durch Holzw\u00fcrfelchen<\/em>) verteilen und dabei die Legereihenfolge und Richtung beachten, denn durch benachbarte W\u00e4lder darf nicht gegangen werden und mehrere Wohlt\u00e4ter-&#8222;Sch\u00e4tze&#8220; m\u00fcssen auf mehrere D\u00f6rfer verteilt werden!<\/p>\n<p>Dies geht rundenweise so weiter, bis der Handkarten-Nachziehstapel aufgebraucht ist. Je nach Spielerzahl geht dies relativ schnell (<em>mehr Spieler = mehr Karten im Spiel<\/em>), wenn beim Auslegen kein Extremgr\u00fcbler bremst^^. Ansonsten spielt sich &#8222;CWF&#8220; eigentlich recht kurzweilig und durch das quasi-gleichzeitige Agieren kommt an sich keine Langatmigkeit auf.<\/p>\n<p>Die Gestaltung und Wertigkeit der Spielmaterialien ist sehr gelungen und familienspiel-technisch gesehen ein Hingucker. Ab 12 Jahren ist etwas hochgegriffen, auch wenn hier mehrere Bereiche zu gleich abgedeckt\/bedacht werden wollen, l\u00e4sst sich &#8222;CWF&#8220; durchaus schon mit wiefen 10j\u00e4hrigen angehen &#8211; da tun sich Erwachsene aus dem Gelegenheitsspiel-Lager teils schon schwerer^^.<br \/>\nGenerell muss man eigentlich &#8222;nur&#8220; schauen, dass man gl\u00fccklich und geschickt immer die passenden Karten durch den Schlossraub erh\u00e4lt und hier vllt. auch mal die weniger interessante Beute zieht, denn zuviel Sch\u00e4tze bringen schnell Minuspunkte (<em>schliesslich soll thematisch ja alles beim armen Volk landen<\/em>). Zugleich sollte man den D\u00f6rfern anfangs nicht zu viel zukommen lassen, aber sp\u00e4ter auch nicht den Anschluss verpassen, denn die punktetr\u00e4chtigen Ablegefelder in den D\u00f6rfern ergeben sich erst sp\u00e4ter im Spielverlauf &#8211; und z\u00e4hlen nur, wenn sie (<em>in ihrer Reihe<\/em>) vervollst\u00e4ndigt und damit aktiviert wurden.<br \/>\nDa kommt es schon mal leicht vor, dass Spieler es unfair finden, wenn sie in den D\u00f6rfern die &#8222;billigen&#8220; Reihen vorgef\u00fcllt haben und sp\u00e4tere Spieler dann die &#8222;wertvollen&#8220; Pl\u00e4tze absahnen. Dies kann dazu f\u00fchren, dass beim n\u00e4chsten Mal keiner den D\u00f6rfern etwas spenden will. Allerdings kann man sich dagegen nicht so einfach wehren, denn die Wohlt\u00e4ter-Karten sind ja nun mal vorhanden und wollen ausgef\u00fchrt werden, es geht dann halt nur so, dass man versucht, Beute-Auslagen zu meiden, in denen Wohlt\u00e4ter-Karten vermutet werden &#8211; einige Karten sind ja fieserweise immer verdeckt^^. Die Schergen wurden dagegen als weniger schlimm empfunden, denn sie bringen ja &#8222;nur&#8220; 3 Minuspunkte, das kann man leicht durch Sammlungen ausgleichen. Ge\u00e4rgert wird sich hier in erster Linie bei zu vielen (<em>gleichen<\/em>) Sch\u00e4tzen und eben im Dorf.<br \/>\nDie Variante mit den legend\u00e4ren Karten (<em>Karten mit Sonderfunktionen<\/em>) bringt nochmal eine gewisse Unberechenbarkeit zus\u00e4tzlich ins Spiel^^, gerade bei der Endabrechnung.<\/p>\n<p>Die Testrunden\/-gruppen waren sich so denn auch uneins, auf der einen Seite liegt ein sehr sch\u00f6nes Spiel vor, auf der anderen Seite bremst es sich teils selbst aus, wenn keiner \u00fcber seinen Schatten springen will bzw. alles daransetzt die &#8222;l\u00e4stigen&#8220; Karten zu umgehen. Das dies eben nicht immer geht, bringt dann Teilzeitspieler wie auch manche Veteranen auf die Unlustschiene und weitere Partien werden erstmal gemieden. Das ist schade, denn wie gesagt, mit etwas Kniff und Taktik und Geduld^^, kann man durch mehrere Partien hindurch schon auf ein schickes Punktekonto kommen. Aber je nach &#8222;Lauf&#8220; und Besetzungsrunde kann es auch eben mal nur so lala vonstatten gehen.<br \/>\nNichts desto trotz aber insgesamt ein feines Spiel, dass zumindest mal jeder Interessierte selbst probiert haben sollte!<\/p>\n<p>[Note]<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimspiele.info\/HP\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/4_s.jpg\" alt=\"4\" border=\"1\" \/> von 6 Punkten.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<strong>[Links]<\/strong><br \/>\nBGG: <a href=\"https:\/\/www.boardgamegeek.com\/boardgame\/234842\/chickwood-forest\" target=\"_blank\">https:\/\/www.boardgamegeek.com\/boardgame\/234842\/chickwood-forest<\/a><br \/>\nHP: <a href=\"http:\/\/www.zoch-verlag.com\/de\/spiele\/neuheiten\/chickwood-forest-601105115\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.zoch-verlag.com\/de\/spiele\/neuheiten\/chickwood-forest-601105115\/<\/a><br \/>\nAusgepackt: n\/a<\/p>\n<p><strong>[Galerie]<\/strong><br \/>\n[Best_Wordpress_Gallery id=&#8220;619&#8243; gal_title=&#8220;Chickwood Forest&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review-Fazit zu &#8222;Chickwood Forest&#8220;, einer h\u00fcbschen Robin Hood-Spielvariante. 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