Maharani

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Maharani

Beitrag von MrSkull » 10.04.2014 14:18

Taktisches Legespiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren von Wolfgang Panning.

Die Spieler sollen das Taj Mahal mit vielen Bodenmosaiken verschönern und fertigstellen, zu Ehren der Maharani, der Frau des Königs.

Dazu müssen sie reihum von der Auslage Mosaikplättchen nehmen und diese in den vier Vierteln des Palastes nach entsprechender Legeregel platzieren.
Das Rondell in der Mitte des Spielbrettes, welches die besagte Auslage beherbergt, dreht sich dabei immer zu jedem Spieler hin. Und so muss dieser, wenn er von einem Viertel des Rondells ein Plättchen nimmt, das er in einen anderen Bereich, als dem Zugewiesenen, verlegen möchte, seine Aktionsmarker hernehmen.
Von diesen hat jeder Spieler genau eines pro Viertel (im Spiel durch Tiersymbole verdeutlicht: Löwe, Affe, Pfau, Elefant) und kann dies daher auch nur einmal pro Zug und Viertel nutzen.
Die Mosaikplättchen haben alle eine Markierung einer Säule aufgedruckt, so dass das jeweilige Plättchen auch nur auf einem passenden Feld abgelegt werden darf.

Hierdurch besteht ein gewisser Glücksmoment beim Nachziehen neuer Plättchen für die Auslage und der Möglichkeit, dass ein Mitspieler ein brauchbares Plättchen wegschnappt. Reichlich Taktik bleibt aber übrig, wenn es um das Platzieren der Plättchen geht und dem vorausschauenden Planen. Denn Punkte gibt es nicht nur für das Auslegen von Mosaikplättchen, sondern vor allem dem farbzugehörigen Erstellen ganzer Mosaike sowie dem Platzieren von Arbeitern auf diesen.
So lassen sich besonders mit den Helfern zum Spielende hin nochmal reichlich Punkte gutmachen, wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft platziert werden konnten - aber immer nur einer pro Mosaikfarbe!
Bis dahin gibt es jeweils eine Siegpunktwertung, sobald ein Viertel fertiggestellt wurde.


Rundum macht das hübsche Spiel mehrere Runden lang Spaß und bietet durch seine Mechanismen eine motivierende Herausforderung. Dies läßt sich auch in unterschiedlichen Runden(besetzungen) durchweg spüren, aber schlussendlich fehlt dem Spiel dann doch das gewisse Etwas, um auch auf Dauer immer wieder gerne hervorgeholt zu werden.

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